Neu |  Vergessene Bergwerke im Warndt

das Erzbergwerk St. Nikolaus

Auf den Spuren des Erzbergbaus Bei der leichten Wanderung lernen die TeilnehmerInnen eigenartige Distriktnamen im Warndtwald kennen. Sie sind – in Verbindung mit Bruchspalten, eingebrochenen Stollen, verfüllten Schächten und Bergehalden von alten Gruben – Beweise einer längst vergessenen bergbaulichen Tätigkeit im Warndt, deren Ursprung bis in die frühgeschichtliche Zeit zurückgehen dürfte. Lange bevor im Warndt nach Steinkohle gegraben wurde, gab es hier schon einen blühenden Eisenerzbergbau. Jahrhundertelang wurde gegraben, gehämmert; das geförderte Erz zerkleinert, geröstet, gewaschen und zu den umliegenden Hütten in Geislautern, Heiligenbronn, Sainte-Fontaine und Kreutzwald geliefert. Die geringer werdende Ausbeute, schwierige bergbauliche Verhältnisse und die Stilllegung der Eisenhütten ließen den Erzbergbau mit der Zeit in Vergessenheit geraten. Unter fachkundiger Anleitung werden die Wanderer zu markanten Stellen wie z. B. zu einem alten Stolleneingang und Steinbruch und zu einer Bergehalde geführt und können Eisenerz betrachten und mit ihren Händen fühlen.

ca. 03:00 Std.

Horst Schmadel, Gästeführer, Gästeführer

10,— € (erm. 7,— €) , GoG-Mitglieder frei

Großrosseln-Naßweiler, Am Kirchberg 2, vor Alte Schule Naßweiler

So, 14.07.2024, 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr - Keine Anmeldung erforderlich.


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